Bahn-Blog 003 – Unterwegs mit der BahnCard100, ICE 873 Berlin Hbf – Frankfurt Main

Bild: Frankfurt am Main Hauptbahnhof

Blick aus der DB Lounge Frankfurt am Main Hauptbahnhof

Zugegeben, mein Rimowa-Kabinen-Trolley passt besser zu Lufthannes und Air Berlin als zur Deutschen Bahn – zumindest mit Blick auf die Call-A-Bike-Gepäckträger. Da ich aber die quadratische 50×50 cm Variante habe, kann ich den Karbon-Rollkoffer mit den strammen Spannern sicher festzurren. Allerdings erst, nach dem mir meine Iphone-App den richtigen Standort verraten hat.


Zugegeben es ist ein Härtetest für das Leben ohne Auto und Taxi. Ich komme mit dem Fahrrad in Flip-Flops vom Yoga als es zu regnen beginnt, habe 20 Minuten für Duschen und umziehen und muss mit dem Fahrrad die 1,3 km zum Hauptbahnhof radeln. Vor ein paar Wochen hätte ich sicher ein Taxi mit meiner Kundennummer gerufen – aber ich will was gegen meinen CO2-Footprint tun.
Also verlasse ich mich noch mit nassen Fingern auf die Call-A-Bike Iphone-App und finde heraus, das ich in den verbleibenden 20 Min bis zur Abfahrt des ICE 873 Berlin Hbf – Frankfurt Main noch 800m gehen darf. Ich komme an der beschriebenen Kreuzung an, aber finde das Bike nicht, dass ich eben schon mal gebucht hatte, damit es mir keiner weg nimmt. Es hilft nichts, ich muss die Invalidenstraße mit Rimowa-Trolley und Laptoptasche runterlaufen – das Duschen von eben hat sich damit erledigt. Ich finde schnell ein anderes Fahrrad und miete auch das – meine Casio G-Shock zeigt mir noch 8 Minuten bis zur Abfahrt des Zuges – Halt denke ich, die BahnCard 100 bedeutet ja gerade, dass man auch einfach den nächsten Zug nehmen kann, kein Sparticket, keine Reservierung hindert mich daran. Schnell schaue ich auf der Bahn-App  nach – eine Stunde später gibt es den gleichen Zug, der auch pünktlich ist – mein Termin in Frankfurt ist ohnehin mit Puffer geplant.
Ich schalte einen Gang runter, genieße die eben wieder herausgekommene Sonne und freue mich auf ein Eis und einen Capuccino in der bereits beschriebenen ICE-Launch gegenüber vom Kanzleramt. Dort arbeite ich noch in Ruhe ein Stündchen und besteige den mäßigvollen Zug mit einer FAZ, einer Süddeutschen, einer Morgenpost und einer FTD unterm Arm – das klappt besser als bei der Air Berlin. Dort musste man die Hostessen aus unerfindlichen Gründen immer extra bitten, doch auch den Stapel mit der FAZ aufzureißen.
Der Zug hat keine Verspätung. In Frankfurt besteige ich die Straßenbahn zu meinem Zielort. Der Nahverkehrsverbund Rain Main ist komplett vom City-Ticket abgedeckt.

Zwischen durch noch eben schnell in die Lounge etwas arbeiten und den Blogentry posten..

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